Tschechien: Weitere FIP-Einschränkungen der ČD

In Tschechien hat die České dráhy (ČD) hat die Bedingungen für die Nutzung von FIP Vergünstigungen weiter eingeschränkt. Hintergrund sind neuen öffentliche Ausschreibungen und ein zunehmender Konkurrenzdruck durch private Anbierter wie Leo Express und Regiojet.

Änderungen im Überblick

  • Der Aufschlag für kommerzielle Verbindungen wurde von 125 CZK auf 250 CZK erhöht.
  • Während sich kommerzielle (zuschlagspflichtige) Verbindungen bisher hauptsächlich auf Verbindungen zwischen Prag und Ostrava beschränkt haben, sind jetzt auch viele Verbindungen zwischen Praha (Prag) und Ceske Budejovice (Budweis) sowie Ceske Budejovice (Budweis) und Plzen (Pilsen) betroffen.
  • Auch im Regionalverkehr sind zusätzliche Verbindungen betroffen. Insgesamt zählen dazu jetzt Züge im Raum Cheb (Eger), Karlovy Vary (Karlsbad) und Mariánské Lázně (Marienbad), einem Teilstück zwischen Praha (Prag) und Plzen (Pilsen), sowie südlich von Ostrava. Insgesamt ist auf deutlich mehr Verbindungen ein Zuschlag erforderlich.
  • Zusätzlich sind auch Zuschläge auf einigen Grenzübertritten erforderlich.

Die Regeln für FIP in Tschechien sind deutlich komplexer geworden. Wir empfehlen, die neuen Regeln auf der ČD Seite im FIP Guide zu lesen. Dort sind alle betroffenen Züge und Regionen im Detail aufgeführt.

Für einen einfachen und schnellen Überblick lohnt sich auch ein Blick auf die FIP Gültigkeitskarte für Tschechien. Dort sind die neuen Einschränkungen bereits eingearbeitet.

Zum Fahrplanwechsel Ende 2026 werden weitere Einschränkungen der FIP Gültigkeit erwartet, da auf einigen Strecken der Betreiber in Tschechien wechselt.